My granddad's journey

Die Leidenschaft für das Reisen habe ich definitiv von meinem Großvater geerbt. Rund sechzig Prozent der Welt hat er bereits gesehen und das zu Zeiten, in denen es noch nicht so einfach war, in den Flieger zu springen und um die halbe Welt zu fliegen.

Er hat sich auf die Spuren der Aborigines am Ayers Rock in Australien begeben, hat die Gletscher in Patagonien besucht, ist auf den Seychellen im glasklaren Meer geschwommen, hat das Taj Mahal in Indien besucht und war sogar in Städten, die heutzutage aufgrund von Krieg und Zerstörung gar nicht mehr existieren oder zumindest kaum noch zu bereisen sind.

Dabei sind beeindruckende Fotografien entstanden, die mit der Welt geteilt werden sollten und das möchte ich hier mit euch machen. Also lehnt euch zurück und begebt euch, gemeinsam mit mir, auf die Reise meines Großvaters.

 


MY GRANDDADS JOURNEY - NEAPEL

Italien und dessen Region Kampanien gehört mittlerweile zu den liebsten Reisezielen meines Großvaters und nicht nur, weil Neapel die Geburtsstätte der allseits so beliebten Pizza ist. Nein, Neapel hat soviel mehr zu bieten. Steilküsten, Natur und auch das historische Stadtzentrum, welche seit 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.


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MY GRANDDADS JOURNEY - USBEKISTAN

Im April 2006 ging es für meinen Großvater rund 4.200 km in Richtung Zentralasien und zwar in den Binnenstaat Usbekistan. Ein Land, dessen Architektur so erstaunlich und umwerfend ist, wie man es nur selten sieht. Dessen Bewohner nicht nur friedlich sind, sondern meinen Großvater uns seine Reisegruppe mit offenen Armen empfang und ihm einen Einblick in deren Kultur verschaffte.

In der Bildergalerie findet ihr ein Gebäude, mit einer Türkisfarbenen Kuppel über dem Eingang. Es handelt sich hierbei um eine Madrasa. Eine Schule, in der neben der arabischen Sprache und den Koranwissenschaften auch Mathematik und Logik unterrichtet werden.

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MY GRANDDADS JOURNEY - TIBET & CHINA

2007 zog es meinen Großvater nach China, um genauer zu sein: hinauf in den Himalaya in die heiligen Stätten Tibets. 

Es war wohl die anstrengendste Reise, die er bisher angetreten hatte, den dort oben ist die Luft wirklich dünn und das nicht nur sprichwörtlich gesehen und dennoch konnte er Eindrücke mitnehmen, die ihn wohl sein restliches Leben begleiten werden. 

Seht selbst:


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MY GRANDDADS JOURNEY - MYANMAR

2005 zog es meinen Großvater nach Asien, in die Republik Myanmar - einst auch als Burma bekannt.

Myanmar findet man direkt über Thailand, es grenzt an den Golf von Bengalen und das Andamanische Meer. Ein wunderschönes Land mit faszinierenden Bauten, wie aus einer anderen Welt. Den schönsten Ausblick, den mein Großvater auf dieser Reise wohl genießen konnte, war der, vom Pool seiner Unterkunft nahe des Mount Popa aus. In der Galerie könnt ihr das Bild nicht verfehlen, denn es zeigt die Tuyin Taung Pagode auf dem inaktiven Vulkan, die von der Sonne angestrahlt wird.


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MY GRANDDADS JOURNEY - JEMEN

1987 hat es meinen Großvater in den Jemen verschlagen - hauptsächlich, da er die Architektur des Landes so faszinierend fand. Aber nicht nur das, hat diese Reise zu so etwas besonderen gemacht. Bei beiden Hütten, die ihr hier auf dem Foto seht, handelt es sich um, von den Einheimischen selbst zusammengezimmerte, Duschen direkt zwischen Meer und Wüste. Nach einem langen Tag kam nun mein Großvater mit seiner Gruppe an ihrem Nachtlager an und alle freuten sich auf eine Dusche, da sie schon länger kein fließendes Wasser mehr gesehen hatten.


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MY GRANDDADS JOURNEY - DIE SEYCHELLEN

Im Indischen Ozean vor Afrika findet ihr sie - die Seychellen. Traum eines jeden Postkarten Fotografien. Ein Paradies mit weißen Sandstränden, traumhaft klaren Wasser und Sonnenuntergängen, wie man sie sich nur in seinen kühnsten Träumen vorstellen kann.

2005 war mein Großvater, im Alter von 69 Jahren, vor Ort und kam in den Genuss diesen Anblicks.

Doch auch das Paradies hat seine Tücken, wie mein Großvater zu erzählen weiß.

"Es ist ein traumhaftes Land, wunderschön, aber seine Bewohner sind so sehr vom Tourismus gebeutelt, dass sie eigentlich keine Lust mehr darauf haben und das merkt man ihnen auch an. Oft hat man das Gefühl, man soll einfach nur sein Geld da lassen und möglichst schnell wieder verschwinden.".

Und trotzdem, es ist und bleibt ein Ort, der diese Erde noch bedeutend schöner macht, als sie eh schon ist.


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MY GRANDDADS JOURNEY - INDIEN

Indien - ein Land mit vielen Gesichtern. Prunkvolle Bauten, Farben, wunderschöne Strände und Kultur. Allerdings auch Armut, Überbevölkerung, Berge von Müll und immer wieder Gewalt auf den Straßen. Auch mein Großvater war in einen großen Zwiespalt, nachdem er von seiner Reise nach Indien im März 2007 zurückkehrte. Soviel er auch schon in seinem Leben gesehen hätte, die Armut, die ihm auf den Straßen von Indien begegnet sei, hatte er so noch nicht erlebt. Und trotzdem diese unglaublichen Schlösser und Paläste auf der anderen Seite und natürlich das Wahrzeichen Indiens - das Taj Mahal.

Ja, das Taj Mahal ist eigentlich kein Palast, sondern wurde vom Großmogul Shah Jahan zum Gedenken an seine verstorbene Frau Mumtaz Mahal errichtet. Rund 28 verschiedene Arten von Edelsteinen und Halbedelsteinen wurden in den Marmor der Mauern eingelassen.

Ein weiteres, großes Beispiel für die große Kluft zwischen Armut und Reichtum, die sich durch Indien zieht.

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