BEST OF 2016

Okay, lasst uns mal ehrlich sein, so wirklich konnte niemand 2016 leiden. Es war ein wahrhaft höllisches Jahr. Duzende Terrorristen Attacken, Donald Trump wurde zum neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt – nichts für ungut, wir wissen alle, dass Hillary Clinton nicht wirklich die bessere Wahl gewesen war, aber kommt schon, der Mann denkt, dass Paris in Deutschland liegt.

David Bowie ist gestorben. Prince ist gestorben. Brexit.

2016 hat uns alle bei der, naja, ihr wisst schon wo gepackt und ich könnte jetzt noch länger weiter so machen, aber lasst uns das Jahr lieber mit ein paar Momenten verabschieden, die etwas Licht ins Dunkel gebracht haben und die meisten dieser Momente sind mir – natürlich – auf Reisen passiert.


Die Fakten

  • Ich bin dieses Jahr 42.359,59 km Luftlinie gereist.

Nun ja, ich greife etwas voraus. Da sind 223,49 km mit dabei, die noch ausstehen, da ich von meiner Heimatstadt Landshut in Bayern, für ein paar Tage über Silvester in die Steiermark nach Österreich fahren werde.

  • Ich hatte 22 Flüge und habe 70 Stunden und 8 Minuten in der Luft verbracht.
  • Ich habe 5 verschiedene Länder betreten und war auf 2 Kontinenten.
  • Ich bin in 3 verschiedenen Staaten der USA gewesen.
  • Ich habe 5 verschiedene Zeitzonen mitgemacht.

Und zu guter Letzt,

 

  • Ich bin auf 17 verschiedenen Stränden, um die Welt herum verteilt, gesessen.

Meine liebsten Momente

  • An der Themse in London während eines verregneten Abends entlang spazieren.

 

Es klingt eigentlich nach gar nicht soviel Spaß, wie es eigentlich ist, denn wer mag denn schon Regen? London ist eigentlich immer voll, also gibt es nichts besseres, als die Stadt mit so wenig Touristen wie möglich zu erleben. London ist riesig, aber nichts schlägt einen abendlichen Spaziergang an der Themse entlang. Los geht’s am Big Ben, vorbei am London Eye, Blackfriars, Millennium Bridge, der Tower Pier und letztendlich kommt man an der Tower Bridge an. Einfach die Lichter der Stadt in der Dunkelheit erleben. Es hat etwas Beruhigendes und wenn da ein bisschen Regen ist, sind sogar noch weniger Touristen unterwegs.


  • Den Sonnenuntergang auf einem Katamaran im Golfo de Papagayo sehen.

 

Der Golfo de Papagayo befindet sich nahe Playas del Coco, an der Pazifikküste von Costa Ricas' Halbinsel Guanacaste. Ich kann Sonnenuntergängen einfach nicht widerstehen und nichts schlägt eine Bootsfahrt an einem sonnigen Tag, bei der man abschalten kann, gefolgt von dem spektakulären Blick auf die Sonne, die sich ins Meer senkt.


  • Der Regenwald von oben.

 

Über die Hängebrücken mitten in den Bergen von Monteverde, Costa Rica laufen, war ebenfalls ein ziemlich guter Moment und diese etwas veralteten und quietschenden Brücken machen das Ganze noch spaßiger.


  • Der Baumwipfelpfad auf Rügen.

 

An einen sonnigen Tag auf einer Höhe von 17 Meter zu stehen und den Ausblick auf die Insel Rügen zu genießen gehörte definitiv zu meinen Top Momenten im Jahr 2016.


  • Ein Strandtag mit meinen Hunden.

 

Ich könnte Peanut ewig dabei zusehen, wie er sich seinen Weg nach Neuseeland gräbt, während wir an einem relativ leeren Strand an der Ostsee sitzen und die Sonne genießen.


  • Der Sonnenuntergang bei Pipeline.

 

Eines der besten Geburtstagsgeschenke, das ich jemals bekommen habe. Hawaii. Der berühmte Surfspot Pipeline. Eine leckere Acai Bowl und der Himmel im Hintergrund brennt. Ein großartiger Weg, um den Tag zu beenden und wer kann denn schon sagen, dass er oder sie ihren Geburtstagskuchen auf einem Baum in den Hawaiianischen Bergen gegessen hat? ;)


  • Der Hawaiian Pro.

Ich wollte schon immer mal einen professionellen Surf-Contest sehen und war also ziemlich begeistert den Profis beim Hawaiian Pro, einem der wichtigsten Wettkämpfe während der Weltmeisterschaft, zusehen zu können.


  • Surfen auf Maui.

Das erste Mal stand ich vor fast vier Jahren in Costa Rica auf einem Surfboard und ich würde nicht sagen, dass ich jemals in der Lage sein werde Kelly Slater zu schlagen, aber ich hatte wirklich Gefallen daran gefunden und als wir auf Maui waren, verbrachten wir zwei tolle Stunden im Wasser mit Surfen. Nicht die größten Wellen, aber trotzdem ziemlich viel Spaß.


 

  • Auf der Suche nach dem Wasserfall im Waimea Valley.

Das Wasser im Naturschutzgebiet war wirklich tierisch kalt, aber das war auch ganz schnell wieder vergessen. Wir mussten Schwimmwesten tragen und wussten zunächst nicht warum, bis wir die pure Kraft des Wassers spürten, die gegen uns ankämpfte, während wir zum Wasserfall schwammen. Ich habe mir fast den Finger gebrochen, während ich auf die glitschigen Felsen neben dem Wasserfall kletterte, aber das war es wert. Ins Wasser springen und sich davon treiben lassen war einfach der Wahnsinn.


Und 2017?

Nun ja, noch habe ich keine genauen Pläne für das kommende Jahr, aber ich weiß, dass ich vermutlich mal wieder ein paar Tage im Costa Ricanischen Dschungel herumhängen werde. Vielleicht springe ich auch in die Blauen Geothermal Lagunen in Island, oder ich mache mich auf Tempel-Jagd in Kambodscha, wer weiß das schon, aber was ich mit Sicherheit weiß ist, dass da noch reichliche Orte sind, die ich sehen und erleben möchte und dass ich weiterhin alle hilfreichen Tipps, Tricks und unvergessliche Momente mit euch teilen werde.

 

Bis dahin, fröhliches Reisen.

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